Allgemeine Geschäftsbedingungen Münzhandel

Inh. Vladimir FABIAN, Moizerlitzplatz 24, 94206 Regen, Telefon 09921 9499972

  • Geltungsbereich
    Die nachfolgenden AGB`s gelten für alle Leistungen und Rechtsgeschäfte des Münzhandels Bayerwaldgold im Bereich des Ankaufs und Verkaufs von Edelmetallen.
  • Preise
    Preisangebote von Bayerwaldgold im Schaufenster, Internet o. ä. stellen eine unverbindliche Aufforderung an den Interessenten dar bei uns Ware zu kaufen und uns Ware zum Kauf anzubieten.
    Die Preise und Lieferzeit unterliegen Schwankungen, die Bayerwaldgold nicht beeinflussen kann. Es gilt jeweils der von uns bestätigte Preis.
  • Lieferzeit
    Bei Bestellungen kann die zugesagte Lieferzeit überschritten werden.
  • Geldwäsche
    Bayerwaldgold behält sich vor im Einzelfall eine Identitätsprüfung vorzunehmen um seinen Verpflichtungen die sich aus dem „Geldwäschegesetz“ ergeben nachzukommen.
  • Zahlung
    Die Bezahlung erfolgt – wenn nicht anders vereinbart- bar bei Warenübernahme.
    Bei Sonderbeschaffungen kann Bayerwaldgold eine Anzahlung verlangen.
  • Ankauf
    Im Ankauf überprüft Bayerwaldgold jede Ware auf Richtigkeit der Angaben, Vollständigkeit, Zertifikate und Mangelfreiheit. Bei berechtigten Zweifeln an der Echtheit erfolgt Annahme gegen Vorbehalt.
    Leistungsort ist - soweit nicht anders vereinbart – der Geschäftssitz von Bayerwaldgold: Moizerlitzplatz 24, 94209 Regen
  • Geschäftszeiten
    Dienstags bis Freitags 14:00 bis 18:00 Uhr, Samstags 10:00 bis 12:00 Uhr.
    Ansonsten finden die gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz, Sach- und Rechtsmängel Anwendung.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Gerichtsstand ist Viechtach.

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen Pfandleihe

Inh. Vladimir FABIAN, Moizerlitzplatz 24, 94206 Regen, Telefon 09921 9499972

  1. Durch die Übergabe des Pfandes und Entgegennahme des Pfandbeleges sowie der Auszahlung des Betrages wird ein Pfanddarlehensvertrag abgeschlossen. Der Vertrag basiert auf der Pfandleiheverordnung – Pfandl.V – letzte Änderung vom 17. März 2009 (BGBL. I S. 550) und diesen AGBs.
  2. Mit der Annahme des Pfandbelegs und der Übergabe des zu pfändenden Gegenstandes bestätigt der Verpfänder, dass das Pfandgut sein freies Eigentum ist.
  3. Ist das Pfandrecht gültig bestellt worden und wird der Pfandgegenstand nicht ausgelöst, kann sich der Pfandleiher nur aus dem Pfand befriedigen. Sollte der Pfandleiher wegen der Rechte eines Dritten keine Rechte erwerben verpflichtet sich der Verpfänder dem Pfandleiher das Darlehen plus Zinsen und der vereinbarten Bearbeitungsgebühr zu zahlen und zwar berechnet bis zum Tage der Pfandherausgabe. Das Pfandrecht gilt als nicht entstanden sofern der Pfandleiher das Pfand an einen Dritten – der sein die Verpfändung hinderndes Recht glaub haft gemacht hat – herausgegeben hat. Sollte der Pfandleiher das Pfandstück bereits weiter veräußert haben und der Dritte Ersatz verlangt so haftet der Verpfänder für den enstandenen Schaden.
  4. Das Pfand kann innerhalb von 3 Monaten ausgelöst werden gegen Rückzahlung des Darlehens zuzüglich der Zinsen und der Bearbeitungskosten. Der Pfandbeleg im Original wird dem Pfandleiher übergeben. Für den Pfandleiher ist die Berechtigungsprüfung des Pfandbeleginhabers das Pfandgut auszulösen nicht zwingend, soweit dem Pfandleiher nicht grobe Fahrlässigkeit bzw. Vorsatz anzulasten sind.
  5. Die Erneuerung des Pfanddarlehensvertrages ist nur mit dem Einverständnis des Pfandleihers und gegen Zahlung der bis dato angefallenen Zinsen mit Bearbeitungsgebühren möglich.
  6. Geht der Pfandbeleg verloren ist das dem Pfandleiher umgehend zu melden. Dabei werden Einzelangaben zum Pfandgut und dem Pfandvertrag erfragt. Die Meldung wird vom Pfandleiher bestätigt und somit kann das Pfand bei Bedarf wieder ausgelöst werden.
  7. Das Darlehen wird mit 1% pro Monat verzinst. Zusätzlich werden noch Bearbeiungsgebühren erhoben, die Abrechnung für beide Posten erfolgt monatlich. Ein angebrochener Monat wird voll in Rechnung gestellt. Der Verpfändungstag wird lediglich dann mitgerechnet, wenn der Pfandgegenstand am gleichen Tag ausgelöst wird.
  8. Löst der Verpfänder sein Pfandstück nicht aus, wird es mit Hilfe einer öffentlichen Versteigerung verwertet. Ist die Versteigerung bereits einmal ausreichend öffentlich bekannt gemacht worden, so bedarf es in den nachfolgenden Bekanntmachungen nur eines allgemeinen Hinweises auf bisher unverkauft gebliebenen Pfänder – sofern noch weitere Versteigerungen erforderlich werden.
    Im Falle, dass das Pfandgut ein Bestandteil des Anlagevermögens eines Unternehmers als Verpfänders verwertet worden ist, ist der Pfandleiher befugt mit dem Verpfänder durch eine Gutschrift den Erlös aus der Versteigerung abzurechnen. Wurden mittels eines Pfanddarlehensvertrages mehrere Gegenstände verpfändet so ist der Pfandleiher zur Versteigerung aller Pfänder befugt ohne Berücksichtigung der Höhe des aus den Einzelstücken erzielten Betrages.
    Die Vertragsparteien stimmen zu, dass die Versteigerungsandrohung, eine Fristbestimmung hierfür und Benachrichtigung über den Versteigerungstermin – mit Ausnahme der gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Bekanntmachung – sowie die Mitteilung über das Ergebnis der Versteigerung untunlich sind und daher unterbleiben, unbeschadet des Rechts des Auslösungsberechtigte den aus dem Pfand erzielten Überschuss beim Pfandleiher abzuholen.
  9. Der Verwertungsüberschuss steht dem Verpfänder zu und wird ihm gegen Rückgabe des Originalpfandbelegs ausgezahlt. Gilt ebenso für Punkt 6) Der Überschuss wird wie folgt errechnet: Vom Pfanderlös werden das Darlehen, Zinsen, Bearbeitungsgebühren und anteilige Versteigerungsaufwendungen (sofern nicht vom Käufer übernommen) in Abzug gebracht.
    Nach der Verwertung des Pfandguts hat der Verpfänder die Möglichkeit seinen Überschuss beim Pfandleiher innerhalb von 2 Jahren abzuholen. Die Frist beginnt mit dem Ablauf des Kalenderjahres in dem das (die) gepfendete (n) Gegenstand (e) werwertet worden ist (sind). Danach wird der Überschuss in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Bestimmungen an die zuständige Behörde überwiesen und verfällt.
  10. Die beliehenen Gegenstände sind mit dem zweifachen Darlehensbetrag gegen Einbruch, Raub, Diebstahl, Feuer und Leitungswasserschäden versichert. Die Kosten trägt der Pfandleiher.
    Die Haftung des Pfandleihers für Schäden und Verluste ist begrenzt durch den Versicherungsumfang und der Versicherungssumme. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen sofern dem Pfandleiher nicht grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz nachzuweisen sind. Evtl. erforderlichen Transporte in ein anderes Lager und zurück erfolgen nur auf Gefahr des Verpfänders. Der Ort der Pfandabgabe ist in der Regel auch der Ort der Pfandauslösung, sofern nicht zwingende Gründe dagegen sprechen.
    Reklamationen sind nur bei Abholung des Pfandes geltend zu machen. Spätere Beanstandungen sind ausgeschlossen. Der Pfandleiher haftet nicht für Schäden die durch Verfügungen von hoher Hand des In-und Auslandes eintreten.
  11. Eine andere Auslösung des Pfandes als persönliche Abholung beim Pfandleiher ist nur mit beiderseitigem Einverständnis möglich. Um eine bevorstehende Versteigerung des Pfandgutes abzuwenden muss der Darlehensbetrag mit Zinsen und Unkostengebühren spätestens 2 Tage vor dem Versteigerungstermin beim Pfandleiher eingegangen bzw. auf seinem Konto gutgeschrieben worden sein. Für eine Versendung des Pfandgutes an den Verpfänder müssen alle anfallenden Gebühren (zuzgl. Paketpost) sowie der Pfandbeleg beim Pfandleiher eingegangen sein. Beim Verlust/Beschädigung der Sendung haftet pauschal der Paketdienstleister. Darüber hinaus gehende Haftung wird ausgeschlossen.
  12. Zahlungsweise: Barzahlung in der jeweils gültigen Währung oder Vorausüberweisung auf unser Konto. Kreditkarten, EC-Karten, Verrechnungsschecks oder sonstiges werden nicht angenommen.
  13. Jede Weiterverwendung des von uns ausgestellten Pfandbelegs ist unzulässig.
  14. Der Gerichtsstand ist Viechtach. Der Erfüllungsort ist Regen.